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Anmeldung möglich Wikinger - Seefahrer, Plünderer, Entdecker, Staatengründer

(Hans Beutz Haus, ab Di., 6.2., 18.30 Uhr )

Raue Gesellen aus dem hohen Norden, die plündernd und mordend über das mittelalterliche Europa herfielen, so kennen wir die Wikinger. Im späten 8. Jahrhundert brachen sie plötzlich aus ihrer skandinavischen Heimat auf und versetzten für mehrere Jahrhunderte die Küstenbewohner Europas in Angst und Schrecken. Als Siedler ließen sie sich in Island, Schottland, Irland, der Normandie und sogar in Sizilien nieder. Wer waren diese Männer? Wie schafften sie es, in ihren offenen Booten bis ins Mittelmeer und nach Amerika zu segeln? Und was machten die Wikinger-Frauen?
Populär wurden die Wikinger durch den gleichnamigen Film mit Kirk Douglas, Comic-Serien mit Hägar und Wickie, und nicht zuletzt durch Torfrocks Lied über Rollo (wir trinken den Met bis keiner mehr steht).
Dieser Vortrag will die Gesellschaft, Kultur, Religion und die technischen Leistungen der Wikinger vorstellen und der Frage nachgehen, warum sie bis heute so beliebt sind.

Anmeldung möglich Politische Propaganda

(Hans Beutz Haus, ab Mo., 5.3., 18.30 Uhr )

Zu allen Zeiten war politische Propaganda ein Instrument zur beeinflussenden Meinungsbildung. Diktatorische Systeme haben sich offensiv der Propaganda bedient zur zweckgerichteten Manipulation (z.B. NS-Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Agitprop-Abteilungen im Kommunismus), aber auch in Demokratien wurde und wird das Mittel der Propaganda vielfältig eingesetzt (z.B. Wahlwerbung der Parteien). Das Thema besitzt Aktualität angesichts populistischer Bewegungen und der Verbreitung von fake news. Beispiele politischer Propaganda, illustriert an Plakaten, will der Historiker Rainer Beckershaus in einem Vortrag interpretieren.

Anmeldung möglich Der rote Flint von Helgoland

(Hans Beutz Haus, ab Do., 19.4., 19.00 Uhr )

Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Tagespresse.

Anmeldung möglich Entstehung und Frühgeschichte des Islams - Eine Einführung

(Hans Beutz Haus, ab Fr., 11.5., 16.30 Uhr )

Als zentrale Figur der Frühgeschichte des Islam gilt der Religionsstifter Mohammed (570 bis 632), der auf der Arabischen Halbinsel lebte und dem Gott - so die Vorstellung - in 114 Suren die Grundlagen des Islam offenbarte. Es bildete sich in Mekka eine kleine aber sich ständig vergrößernde Gruppe von Anhängern, denen er predigte. Erst nach seinem legendenumwobenen Leben nahm seine Glaubensrichtung einen gewaltigen (vor allem auch machtpolitischen) Aufschwung, der, militärisch gestützt, schließlich das byzantinische und das sassanidische Reich beerbte.
Innerhalb weniger Jahrzehnte waren der Vordere Orient und die Küstenregionen Nordafrikas erobert und es waren die (direkten) Nachfolger Mohammeds, die Kalifen, auf denen diese Entwicklung beruhte. Einen zentralen Teil des Seminars stellt eine Einführung in den Koran dar, der als das unverfälschte Wort Gottes' aufgefasst wird; hierin liegt auch die Erklärung dafür, dass es fallweise als Häresie (Gotteslästerung) gilt, um die Wortwörtlichkeit des Koran zu diskutieren. Weiterhin werden die frühen Moscheebauten (nach der Verlegung der Hauptstadt 750 nach Damaskus und schließlich nach Bagdad) vorgeführt, so wie ein Einblick gegeben wird in die Wissenschaften dieser Zeit, die in dieser Phase des Islam dem (christlichen) Okkzident weit überlegen war.

Anmeldung möglich Über die Sahara und Nubien nach Ägypten

(Hans Beutz Haus, ab Fr., 15.6., 16.30 Uhr )

Die Wüsten westlich und südlich des Nils sind oft als leere Räume bezeichnet worden. Nach heutigem Kenntnisstand hingegen kamen über Nubien, besonders aber durch die Westsahara begehrte Waren aus den Tiefen Afrikas an das Land am Nil. Hierbei spielte zusätzlich das Gold, welches aus den nubischen Bergwerken selbst kam, für Ägypten eine eminente Rolle, innenpolitisch, aber auch außenpolitisch.
Heute haben wir Kenntnis über Infrastrukturen, die von aufgelassenen Bergwerken (mit den Spuren den Goldgewinnung) über gewaltigen Festungsanlagen am Nil und die Nilinsel Elephantine mit ihren Gaufürstengräbern bis zu Wegesystemen und Brunnenstationen reichen, die das Durchqueren in der Wüste erst ermöglichten. Diese sind erst in allerjüngster Zeit archäologisch entdeckt und erschlossen worden und haben reiches, höchst ungewöhnliches Material zutage gefördert, welches detailliert vorgeführt wird und ein konturiertes Bild eines Gebietes geben wird, welches in großen Teilen immer noch abseits ausgetretener ägyptologischer Pfade liegt.

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