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"Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar." - Paul Klee
Paul Klee (1879 - 1940) gehört zweifellos zu den bedeutendsten bildenden Künstlern der Klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts. Das außerordentlich vielseitige Werk des deutsch-schweizerischen Malers und Grafikers könnte sowohl dem Expressionismus, Konstruktivismus, Kubismus als auch dem Surrealismus zugeordnet werden. Während seines frühen Aufenthaltes in München stand er in engem Kontakt mit der Künstlergruppe "Der Blaue Reiter". Kurz vor dem 1. Weltkrieg verhalf ihm seine berühmt gewordene "Tunisreise" zum Durchbruch als Maler. Ab 1921 lehrte Klee am Bauhaus in Weimar und in Dessau. 1933 von den Nazis als Professor an der Kunstakademie Düsseldorf entlassen, ging er schließlich zurück nach Bern, wo er trotz schwere Krankheit ein umfangreiches Spätwerk schaffen konnte. Mit seinen vielen tausend Ölbildern, Zeichnungen und Aquarellen und auch seinen kunsttheoretischen Schriften gilt Klee heute als einer der intellektuellsten und produktivsten Künstler der europäischen Kunst im 20. Jahrhundert. Klee wurde auch von Lyrik, Musik, Literatur, Sprache und der schlichten Kraft von Kinderbildern inspiriert. Er wollte Bilder malen, die von sich aus sprechen. Seine Vision war, dass die Bilder durch Farbe, Formen und Linien kommunizieren. Dieser kunstgeschichtliche Bildervortrag stellt das Leben und Werk des Künstlers vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund dar.

Anmeldung möglich Oberitalienische Seen/Tessin

(Hans Beutz Haus, ab Di., 16.2., 18.30 Uhr )

Diese kultur- und gartengeschichtliche Bilder-Reise führt zu interessanten Kunststädten sowie traumhaften Villen und Gärten in der Lombardei und im italienischsprachigen Tessin. Den besonderen Reiz dieser Gegenden mit ihrem überaus angenehmen Klima bildet die üppige Vegetation, gesteigert durch den Kontrast von alpiner und submediterraner Landschaft. Die künstlerische Gartentradition datiert hier bis in die römisch-antike Zeit, seit Jahrtausenden entstanden einige der schönsten italienischen Gärten überhaupt. Die dazugehörigen Villen, meist Bauwerke aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, entfalteten eine verfeinerte Eleganz, die von den üppig wachsenden Gartenanlagen wunderbar widergespiegelt wird. Ausgehend von der kunstträchtigen Seidenstadt Como wird die Villa Carlotta mit ihrer bedeutenden Kunstsammlung und den wunderschönen Gärten besucht. Am Lago Maggiore begeistert die Villa Taranto mit nahezu 20.000 Pflanzenarten. Einen ganz besonderen Höhepunkt bilden schließlich die drei Borromäischen Inseln mit der weltberühmten Isola Bella. Ausflüge in das italienischsprachige Tessin nach Ascona, zum nahegelegenen Monte Verità - im frühen 20. Jahrhundert eine Kolonie für Künstler und Intellektuelle - und zum Parco Scherrer in Morcote werden diese Bilder-Reise abrunden.
Präsentiert wird das Kulturleben der "Wiener Moderne" von etwa 1890 bis 1910. In diesem Zeitraum kam es in der österreichischen Hauptstadt zu einer bedeutenden Blütephase nicht nur in der Malerei und Architektur, sondern auch in der Musik und Literatur, Philosophie und Psychoanalyse.
Wegen des rasanten Wachstums in Konkurrenz mit den europäischen Metropolen London, Paris und Berlin wurde Wien ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zum kulturellen Zentrum Mitteleuropas. Durch massenhafte Zuwanderung trafen verschiedenste ethnische und religiöse Gruppen des Vielvölkerstaates aufeinander. Umfassende Stadterweiterungen vergrößerten die Stadt vielfach, prestigeträchtig wurde der Prachtboulevard der "Ringstraße" mit kulturellen und politischen Stätten, Wohnpalästen und Monumentalbauten angelegt.
Der Architekt Otto Wagner schuf damals herausragende Werke, z. B. die Stationen der Wiener Stadtbahn, die Postsparkasse und die "Kirche am Steinhof". Josef Olbrich konzipierte das Ausstellungsgebäude der protestierenden "Secession"-Künstlergruppe und Adolf Loos forderte den Verzicht auf das historistische Ornament. Der Maler Gustav Klimt schuf in seiner ornamentalisierenden "goldene Periode" mit dem Hauptwerk "Der Kuss" eine Ikone des Wiener Jugendstils. Wenige Jahre vor dem ersten Weltkrieg provozierten Egon Schiele und Oskar Kokoschka als die bekanntesten Vertreter des österreichischen Expressionismus die konservativen Sehgewohnheiten. In den Wiener Werkstätten produzierten Koloman Moser u. a. sowohl Alltagsgegenstände als auch Schmuck und Möbel.
Lernen Sie das das umfangreiche Angebot der Stadtbibliothek Wilhelmshaven ausführlich kennen. Während der ungefähr zweieinhalbstündigen Einführung können Sie sich über das Medienangebot der Stadtbibliothek informieren und im aktuellen Bestand an Büchern, CDs, DVDs und anderen Medien stöbern. In einer kurzen Einführung wird die Bedienung des elektronischen Katalogs der Bibliothek vorgestellt, der sowohl vor Ort als auch über das Internet von zu Hause aus genutzt werden kann. Wer an der "Onleihe" interessiert ist, erhält Informationen über die Möglichkeit, E-Books und andere E-Medien herunterzuladen und für die Dauer einer "Leihfrist" zu nutzen. Mit dem Angebot "Freegal" bietet die Stadtbibliothek ihren Kunden die Möglichkeit, Musik oder Hörbücher mit eigenem Smartphone, Tablet oder Notebook zu "streamen" oder herunterzuladen. Dieses Angebot lernen Sie genauso kennen wie den digitalen Lesezirkel "sharemagazines", der es Ihnen ermöglicht, kostenlos in über 400 aktuellen Zeitungen oder Zeitschriften zu lesen. Im Anschluss an die Führung können sich Interessierte sofort für einen Leseausweis anmelden und Medien aus der Bibliothek entleihen.
Der arme Poet ist eines der bekanntesten Gemälde Deutschlands und wurde kürzlich zum Lieblingsbild der Deutschen gekürt. Doch was wissen wir über den Schöpfer dieses legendären Bildes? Carl Spitzweg (1808 - 1885) wird gerne als weltfremder Sonderling vorgestellt, der seine skurrilen Werke im entlegenen Dachkämmerchen schuf. Doch Spitzweg war einer der vielseitigsten und weltoffensten Künstler seiner Zeit: Apotheker, Naturforscher, Maler, Poet, Reisender, politischer Satiriker und Humanist. Es lohnt sich also Carl Spitzweg neu zu entdecken - ein warmherziger Mensch und phantasiebegabter Künstler, der viel aufgeschlossener und moderner war als sein Ruf.

Anmeldung möglich 3D-Druck - Eine Einführung in das Thema

(Hans Beutz Haus, ab Sa., 20.3., 10.00 Uhr )

Der 3D-Druck eröffnet in vielen Anwendungsbereichen vollständig neue Möglichkeiten. Die Bezeichnung 3D-Druck beschreibt allerdings mehr als nur eine einzelne Technologie, sie ist vielmehr ein Sammelbegriff für zahlreiche, teils deutlich voneinander abgrenzbare Verfahren im Bereich der additiven Fertigung. Zwar seit einigen Jahrzehnten bekannt, erfreut er sich seit einigen Jahren einer neuen Beliebtheit. Nicht nur als Teil der Industrie, sondern auch als Werkzeug, um seinen Ideen Form zu verleihen. Sie haben noch nie von 3 D-Druck gehört, möchten Ihre Kenntnisse auffrischen oder gar direkt in die Thematik tiefer einsteigen? In dieser Einführungsveranstaltung werden Sie einige der verschiedenen additiven Fertigungsarten kennenlernen, unter besonderer Betrachtung des Drucks mit Plastiksorten aller Art. Sie werden darüber hinaus über die Auswahl eines Druckers und dessen Betriebsmaterialien, den verschiedenen Arten von Druckern und deren Besonderheiten umfassend informiert. Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, einen 3D-Drucker anzuschaffen, sind Sie im Anschluss in der Lage, den für sich persönlich am besten geeignetsten Drucker auszuwählen und den Schritt in eine futuristische Welt zu wagen.
"Provence"- wer denkt bei diesem Zauberwort nicht unwillkürlich an aromatisch-duftende Kräuter und Knoblauch, silbrig-flimmernde Olivenbäume, farbenprächtige Wochenmärkte, glühende Sommerhitze, einen strahlend blauen Himmel und gleißend-konturierendes Licht, den zirpenden Gesang der Zikaden, schwarzgrüne Zypressen, violett-leuchtende Lavendelfelder, antike römische Bauwerke, die Bilder von Vincent van Gogh und Paul Cézanne...?
Kaum eine Landschaft Europas weist auf so engem Raum eine solch beeindruckende kontrast- und farbenreiche landschaftliche Vielfalt auf wie die Provence im sonnenverwöhnten Süden Frankreichs. Die windumtosten Ausläufer der Alpen, die hellgelben bis blutigroten Ockerfelsen von Roussillion, die bizarr geformten Felsen der Alpilles und die urtümlich anmutende Sumpflandschaft der Camargue mit wilden Pferden, Stieren und Flamingos faszinieren immer wieder die Besucher.
Zugleich ist diese Region eine der bedeutendsten Kultur- und Literaturlandschaften Europas. Die Palette der Kunstdenkmäler reicht von den Tempeln, Arenen und Aquädukten aus römisch-antiker Zeit, figurengeschmückten romanischen Portalanlagen und Kreuzgängen und dem Papstpalast in Avignon bis zu den farbig-leuchtenden Bildern von Vincent van Gogh und Paul Cézanne, den "Malern des Lichts". Im Mittelalter beschrieb der Frühhumanist Francesco Petrarca seine Besteigung des Mont Ventoux und trugen die umherziehenden Troubadoure an den südfranzösischen "Liebeshöfen" ihre kultivierte provenzalische Lyrik vor.
Von diesen und vielen weiteren interessanten Aspekten berichtet deiese kulinarische Bilder-Reise in die Provence.

Anmeldung möglich Nachlese zur Leipziger Buchmesse 2021

(Hans Beutz Haus, ab Mi., 2.6., 18.30 Uhr )

Die Leipziger Buchmesse findet 2021 nicht wie sonst im März statt, sondern vom 27. bis 30. Mai, damit dieser "wichtigste Frühjahrstreff der Leser, Autoren und Verlage" aus den Hallen heraus ins Freie gehen kann, mit möglichst vielen aktuellen Neuerscheinungen, Themen und Trends. Der Schwerpunkt liegt wie immer auf deutschsprachiger Literatur allgemein sowie auf Mittel- und Osteuropa. Hinzu kommt als Gastland Portugal, d.h. die ganze "facettenreiche Literaturwelt in portugiesischer Sprache", wie sie auf vier Kontinenten gesprochen wird. Vorweg-Informationen soll es vor allem im Internet geben, z.B. beim Portugiesischen Kulturzentrum "CamoesBerlin" (wöchentlich ab Herbst 2020) und bei der Buchmesse selbst (voraussichtlich ab 22.4.2021 über "Leipzig liest", "Fokus Bildung", "Manga-Comic-Con" usw.). Einen Rückblick bietet der Literaturkreis GERADE MITTWOCHS, als offenes Treffen für alle Literatur-Interessierten.

Anmeldung möglich Geliebte "Alte Schinken"

(Hans Beutz Haus, ab Di., 15.6., 17.30 Uhr )

Die Beschäftigung mit der Malerei des ausgehenden Mittelalters, der Renaissance und des Barock entlockt Gesprächspartner nur allzu oft ein "Ach, diese alten Schinken?!". Prädikat: Nicht zeitgemäß, nicht populär, nicht zugänglich. Gar überflüssig, weil man den Nutzen und die Aktualität vermisst. Doch sind Gemälde von van Eyck, Caravaggio oder Velázquez in der Tat nur angestaubte Dokumente längst vergangener Zeit? Der bebilderte Vortrag möchte dieses Vorurteil entkräften und Sie auf eine Reise durch die Kunstgeschichte mitnehmen. Anhand einer Top-5-Liste erhalten Sie Einblicke in die facettenreiche Arbeit mit "alten Schinken". Diskutieren Sie mit, denn jedes Bild lebt von seiner Interpretation!

Anmeldung möglich Es wird einmal ... - Von Menschen und anderen Wesen

(Hans Beutz Haus, ab Sa., 26.6., 20.00 Uhr )

Am Samstag, 26.06.2021 ist es wieder soweit: Die VHS Wilhelmshaven öffnet ihre Theaterpforten für alle, die Lust haben, sich eine gute Stunde anspruchsvoll zu unterhalten. Die neue selbstentwickelte Komödie der ambitioniert Spielenden um die professionelle Schauspielerin und Theaterpädagogin Angelika Heinich hat ein Stück entwickelt um den Segen und die Tücken der künstlichen Intelligenz. Schon heute sind wir in unserem Alltag umgeben von künstlicher Intelligenz (KI): Ob es Pflegeroboter in Altenheimen, selbstfahrende Autos oder Handydienste wie Siri und Alexa sind. Die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine soll uns weiter voran bringen. Um die Kosten zu reduzieren, verfolgen mehr und mehr Unternehmen eine Vereinfachung von Prozessen, die auch Maschinen erledigen können. Und was ist die Kehrseite des Erfolges? Machen wir Menschen uns selber ersetzbar? Mit dem Stück "Es wird einmal ... Von Menschen und anderen Wesen" wagt die Theaterwerkstatt der VHS mit gewohntem Humor einen Blick in die nähere Zukunft. Überzeugen Sie sich von der Spielfreude und der Energie der Darstellenden Heike Bauer, Birgit Holtz, Jens Langer, Kathrin Neumann, Nina Nigmatullin, Clemens Niemann, Jan-Dirk Page, Sabine Plohr, Norbert Stieglitz und Niels Westerholt!

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Keine Onlineanmeldung möglich. Bitte kontaktieren Sie unsere Hotline: 04421-164000
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Virchowstraße 29
26382 Wilhelmshaven
Tel.: 04421 16 4000
Fax: 04421 16 4099
E-Mail: info@vhs-whv.de

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Montag bis Donnerstag: 08:30 - 16:30 Uhr
Freitag: 08:30 - 12:30 Uhr

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