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Anmeldung möglich Kinder des Koran: Was muslimische Schüler lernen

(Hans Beutz Haus, ab Do., 24.10., 18.30 Uhr )

Antisemitismus bei muslimischen Jugendlichen, mangelnde Vorstellungen von Gleichberechtigung, ein anderes Verständnis von Demokratie und Religionsfreiheit - manche Muslime geben nichts auf die liberalen Werte des Westens. Doch woher kommt das? Eine mögliche Antwort: weil junge Muslime es so lernen. Constantin Schreiber nimmt Schulbücher in der islamischen Welt unter die Lupe, unter anderem aus dem Iran, der Türkei, Afghanistan, Saudi-Arabien. Was wird dort im Religions- oder Geschichtsunterricht gelehrt? Was lernen Schüler über Philosophie? Schreiber spricht mit Lehrern, Eltern und Schülern und stellt fest: In einigen Ländern sind Schulen kein Ort der Bildung, sondern Orte der Ideologisierung. Junge Menschen lernen dort, die Welt mit anderen Augen zu sehen, als wir es im Westen tun. Und das hat auch Auswirkungen auf Deutschland und Europa. Constantin Schreiber ist ein deutscher Journalist und Bestsellerautor. Schreiber wurde in Cuxhaven geboren und wuchs in Wilhelmshaven auf. Seit Januar 2017 moderiert er die Tagesschau und das Nachtmagazin in der ARD. Für seine Sendung "Marhaba. Ankommen in Deutschland" auf n-tv erhielt er den Grimme-Preis.

Anmeldung möglich "Herr Wang, der Mann, der vor den Panzern stand"

(Hans Beutz Haus, ab Do., 28.11., 18.30 Uhr )

Vor 30 Jahren schlug die chinesische Regierung die Proteste am Tiananmen-Platz gewaltsam nieder. Bis heute wirken die Folgen des Massakers vom 4. Juni 1989 am Platz des Himmlischen Friedens in der chinesischen Wirklichkeit nach. Liao Yiwu versammelt dazu bislang unveröffentlichte Texte. Er schreibt über den bisher nicht identifizierten Mann, der sich allein, mit Einkaufstüten in den Händen, einem Konvoi von Panzern der Volksbefreiungsarmee in den Weg gestellt hat und damit zur Ikone des Widerstands wurde. Er erzählt von dem Leben seiner Knastbrüder und veröffentlicht erstmals Briefe, die er damals aus dem Gefängnis an seine Frau schrieb, ohne sie je abgeschickt zu haben. Liao Yiwu, geboren 1958 in der Provinz Sichuan, wuchs als Kind in großer Armut auf. 1989 verfasste er das Gedicht "Massaker", wofür er vier Jahre inhaftiert und schwer misshandelt wurde. 2011, als "Für ein Lied und hundert Lieder" in Deutschland erschien, gelang es Liao Yiwu, China zu verlassen. Seitdem lebt er in Berlin. Er wurde mit dem Geschwister-Scholl-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Anmeldung möglich Tatort Krankenhaus und der Fall Niels Högel

(Hans Beutz Haus, ab Do., 23.1., 18.30 Uhr )

Wie konnte der ehemalige Krankenpfleger Niels Högel ungestört in deutschen Krankenhäusern hundertfachen Mord begehen? Weil Kontrollinstanzen und Vorgesetzte versagt haben, sagt Karl H. Beine, Chefarzt und Professor für Psychiatrie. Professor Karl H. Beine ist der Experte Nr. 1 für sogenannte Pflegemorde. Er hat 4629 Beschäftigte in deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen zur Gewalt in ihrem Arbeitsalltag befragt und die Prozesse um Niels Högel begleitet. Ein kaputtes System macht es den Tätern leicht. Er weist nach, dass die Situation in deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen dramatisch ist: Nicht nur in Ausnahmefällen werden Patienten durch Pfleger und Schwestern getötet. Aus falschem Mitleid, aus Überforderung - weil die Personaldecke zu dünn, der Druck zu groß ist und zu wenig kontrolliert wird. Die Politik setzt falsche Anreize in medizinischer Versorgung und Betreuung Hilfsbedürftiger. Gemeinsam mit der Medizinjournalistin Jeanne Turczynski deckt Beine Missstände auf, klagt Schuldige an und legt einen Maßnahmenkatalog vor. Für das Taschenbuch hat Professor Beine weitere, repräsentative Studien ausgewertet und seine Datenbasis erheblich erweitert.

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