Kursangebote >> Kursbereiche >> Politik, Gesellschaft, Umwelt >> Aktuelle Politik und Zeitgeschehen

Seite 1 von 2

Die aktuelle Flüchtlingskrise ist vor allem den Ereignissen im Nahen Osten geschuldet. Dabei gerät eine langfristig viel bedrohlichere Entwicklung aus dem Blick: die Völkerwanderung Zehntausender Afrikaner nach Europa. Prinz Asfa-Wossen Asserate, einer der besten Kenner des afrikanischen Kontinents, beschreibt die Ursachen dieser Massenflucht und appelliert an die europäischen Staaten, ihre Afrikapolitik grundlegend zu ändern. Andernfalls werden es bald nicht Tausende, sondern Millionen von Flüchtlingen sein, werde diese größte Herausforderung Europas im 21. Jahrhundert in einer Katastrophe enden - für Afrika und Europa.
Als langjähriger Afrika-Berater deutscher Unternehmen kennt Prinz Asserate die Missstände genau. Durch westliche Handelsbarrieren und Agrarprotektionen verliert Afrika jährlich das Doppelte dessen, was es an Entwicklungshilfe erhält. Zudem werden Gewaltherrscher hofiert. Gerade diejenigen, die der Kontinent für seine Entwicklung dringend braucht, kehren ihrer Heimat den Rücken und verschlimmern so die Situation vor Ort. Europa, so Asserate, muss Afrika als Partner behandeln und gezielt diejenigen Staaten unterstützen, die demokratische Strukturen aufbauen und in ihre Jugend investieren. Nur so kann es gelingen, den fluchtbereiten Afrikanern eine menschenwürdige Zukunft auf ihrem Kontinent zu ermöglichen.
Prinz Asserate zeigt unter anderem durch sein Buch "Die neue Völkerwanderung" Lösungen auf und appeliert an die europäischen Staaten, ihre Afrikapolitik grundlegend zu ändern, um eine erneute Massenfluch zu verhindern, denn dies würde für Afrika und Europa weitreichende Folgen haben.

Kurs abgeschlossen vhs.webinar: Bauhaus - Wiege einer neuen Gestaltung

(Hans Beutz Haus, ab Di., 5.2., 18.45 Uhr )

Die Gründung der Staatlichen Bauhausschule in Weimar jährt sich 2019 zum hundertsten Mal. Die Institution wurde 1919 von dem Architekten Walter Gropius als interdisziplinäre Hochschule für Architektur, bildende Künste und Kunsthandwerk zum Zweck der Entwicklung eines neuen, ganzheitlichen Gestaltungsansatzes gegründet. Grundlage der Lehre war die Zusammenführung von Kunst, Industrie und Handwerk, wodurch die Profession des Designers im heutigen Sinn konzipiert wurde. Bereits 1925 zog die Schule aus politischen Gründen nach Dessau in den ikonischen Neubau um und 1931 weiter nach Berlin, wo sie 1933 - nun als Privatschule unter der Leitung Ludwig Mies van der Rohes - unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossen wurde. Dennoch oder gerade deshalb hat die legendäre Schule ihren Mythos bis in die Gegenwart erhalten und in viele Länder der Erde exportieren können. Als experimentelle Werkstatt konnte das Bauhaus zeitlose Designklassiker hervorbringen, nicht nur die Lampenentwürfe von Wilhelm Wagenfeld und die Freischwinger von Marcel Breuer werden bis heute produziert und erfreuen sich einer wachsenden Sammlergemeinde. In dem reich bebilderten Vortrag wird die Geschichte des Bauhauses anhand verschiedener Design- und Architekturbeispiele dargestellt und vertieft.

Anmeldung möglich Politischer Gesprächskreis

(Hans Beutz Haus, ab Mi., 6.2., 11.30 Uhr )

Bei politischen Talkshows dürfen Sie nicht mitdiskutieren - kommen Sie zu uns, hier ist Ihre Meinung gefragt! Die Informations- und Diskussionsveranstaltung richtet sich an alle, die sich für das Tages- und Weltgeschehen interessieren und sich austauschen möchten, ob Syrien-Konflikt, Entwicklungen in der Türkei, Brexit oder aktuelle Wahlen. Bleiben Sie am aktuellen Geschehen dran und reden Sie mit! Die Teilnehmer/innen werden zu Beginn gemeinsam über Auswahl und Reihenfolge der Themen sowie über die Art der Gruppenarbeit entscheiden. Vorausgesetzt werden keine besonderen Kenntnisse, lediglich die Lust an der Debatte und die Bereitschaft, sich mit anderen Positionen und Argumenten auseinanderzusetzen. Das Honorar wird vom Dozenten an "Ärzte ohne Grenzen" gespendet!

Kurs abgeschlossen vhs.webinar: Vom Regen in die Traufe und danach.

(Hans Beutz Haus, ab Di., 12.2., 18.45 Uhr )

Das Bauhaus war eine der einflussreichsten Gestaltungshochschulen des 20. Jahrhunderts. Es gehört zu den Besonderheiten des Bauhauses, dass es Kunst und Design unter der Idee einer "Einheits-kunstschule" bündelte und sich für verschiedene internationale Strömungen öffnete. Unter dem zuneh-menden Druck der Nationalsozialisten entschieden sich viele Bauhausmeister und -schüler nach der endgültigen Auflösung des Bauhauses im Juli 1933 zur Emigration. Auch durch ihre Lehrer und Schü-ler, durch bestehende und neue Netzwerke im In- und Ausland wirkten die Bauhaus-Ideen weit über das Bestehen der Schule hinaus. In den USA bildete sich die zahlenmäßig stärkste Bauhaus-Nach-folge: Josef und Anni Albers lehrten am Black Mountain College in North Carolina; in Chicago arbeite-ten Ludwig Mies van der Rohe, Ludwig Hilberseimer und Walter Peterhans am Armour Institute of Technology und László Moholy-Nagy am New Bauhaus; Walter Gropius betreute die Architekturabtei-lung der Harvard Graduate School of Design. Im Zentrum dieses Webinars stehen die Nachwirkungen des Bauhauses im geteilten Deutschland. In beiden Systemen prägten die grundlegenden Erfahrungen der Moderne durch den Deutschen Werk-bund und das Bauhaus die Theorien und die Praxis der Gestaltung. Nach 1945 fanden die Ideen der Bauhaus-Moderne im geteilten Deutschland eine Rezeption, in der sich jedoch die Besonderheiten der beiden ideologisch unterschiedlichen politisch-wirtschaftlichen Systeme deutlich widerspiegeln. Im Westen wurde das Bauhaus als Leitbild der Internationalen Moderne, im Osten dagegen als Agent der kapitalistischen Industrie gesehen. Ehemalige Bauhäusler waren in der Lehre in beiden Teilen Deutschlands aktiv: im Westen geehrt, im Osten unterdrückt. In der BRD setzte die 1953 eröffnete Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm Idee und Lehre des Bauhauses aktualisiert fort; in der Bauhaus-zeit entworfenen Gebrauchsgegenstände wurden in Reedition als "Designklassiker" produziert: die Tischlampe von Carl Jakob Jucker und Wilhelm Wagenfeld, die Sitzmöbel Marcel Breuers oder die Lampen von Marianne Brandt und Hin Bredendieck. In der DDR dagegen verhinderte der sozialisti-sche Realismus mit der sogenannten Formalismus-Debatte lange Zeit eine Fortführung der Bauhaus-Moderne. Erst in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre setzte in der DDR allmählich eine Neubewer-tung ein, die 1976 mit dem 50-jährigen Jubiläum und der Rekonstruktion des Dessauer Bauhauses eine offizielle Anerkennung fand. Somit konnte sich das Bauhaus-Erbe schließlich in beiden Teilen Deutschlands durchsetzen.

Kurs abgeschlossen Der Zerfall - Europas Krisen und das Schicksal des Westens

(Hans Beutz Haus, ab Mi., 13.2., 18.30 Uhr )

Europa steht vor seiner wohl größten Herausforderung seit Ende des 2. Weltkriegs. Wird die Rückkehr der Nationalstaaten zu neuen Kriegen in Europa führen? Stehen wir am Ende des transatlantischen Zeitalters? Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Für den ganzen europäischen Kontinent steht sehr viel auf dem Spiel: Es geht um die Bewahrung einer freiheitlichen internationalen Ordnung, die Grundlage der längsten Phase von Frieden und Wohlstand ist, die Europa je erlebt hat. Er schien schon zum Greifen nah: Der große Traum eines geeinten Europas. Ohne Binnengrenzen, verbunden durch eine einheitliche Währung und einen gemeinsamen Binnenmarkt, abgesichert durch die NATO und die enge Kooperation mit den USA. Doch dieser Traum scheint das zu bleiben, was er ist: Nur ein Traum, der schlimmstenfalls zum Albtraum mutiert. William Drozdiak, Europa-Korrespondent der Washington Post, beschreibt nicht nur, wie es zu dem prekären Zustand der EU kommen konnte. Seine Analyse zeigt darüber hinaus, wie ein zerrüttetes Europa gleichzeitig den Modellcharakter der westlichen Demokratien verliert und riskiert, nach jahrzehntelanger Stabilität erneut in einen Zustand politischer Abhängigkeiten, wirtschaftlicher Unsicherheit und sozialer Unruhe zu versinken. Insbesondere Deutschlands politische Entwicklung wird darüber entscheiden, welchen Weg Europa in den nächsten Jahren nehmen wird.
Der Vortrag findet auf Englisch statt! Inhaltliche Abschnitte werden zusammenfassend ins Deutsche übersetzt. Herr Drozdiak wird die Einführung auf Deutsch halten, wie auch die Fragen im Anschluss

Kurs abgeschlossen WhatsApp, Facebook und Co.

(Hans Beutz Haus, ab Mi., 20.2., 18.30 Uhr )

Unsere Kinder kommunizieren heutzutage auf allen Kanälen. Sie tauschen sich über Whatsapp, Facebook, Snapchat und Instagram aus, teilen angesagte Youtube-Videos, laden "kostenlose" Apps, verschicken freizügig(e) Bilder, chatten oder streamen auf Younow. Das beginnt - wenig überraschend - immer früher. Was kommt da alles auf uns zu? Was müssen unsere Kinder und wir Eltern über die Mechanismen und Risiken der sozialen Medien wissen? Wie können wir uns im Netz verhalten, so dass wir negative Erfahrungen vermeiden und dennoch das Potential dieser Medien nutzen können?
Auf diese Fragen wird Kriminalhauptkommissar Peter Lewald, Beauftragter für Jugendsachen der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland, im Rahmen eines Vortrages und anschließender Frage- und Diskussionsrunde eingehen. Sie erhalten Informationen über das Leben unserer Kinder und Jugendlichen im Netz und den damit verbundenen Herausforderungen für uns alle.
Für Eltern von Kindern zwischen 6 und 12 Jahren und andere Interessierte.
Tesla, Google, Apple, Facebook, Uber: wie schafft es das Silicon Valley über gestandene Industrien hinwegzurollen und uns nur mehr reagieren zu lassen, und uns die Innovationsführerschaft zu aus der Hand zu nehmen? In diesem Vortrag spricht der seit 2001 im Silicon Valley lebende Technologieforscher und Buchautor Mario Herger am Beispiel der Automobilindustrie, wie Firmen aus dem Silicon Valley mit autonomen, elektrischen und gesharten Autos unsere Industrien, Städte und Gesellschaften nachhaltig ändern.

Kurs abgeschlossen vhs.webinar: Museum hautnah - Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

(Hans Beutz Haus, ab Di., 12.3., 19.00 Uhr )

In Kooperation mit dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg erzählt die Ausstellung die wechselvolle Geschichte von Malerei und Fotografie im 19. Jahrhundert, die geprägt ist von Konkurrenzangst, Experimentierfreude und Künstlerstolz. Sie schlägt einen Bogen von der Medienrevolution 1839 bis in die Zeit um 1900, da die Fotografie erstmals auch als Kunstform anerkannt wurde. Porträts und Aktdarstellungen, Reisebilder und Kostümstudien setzen bedeutende Positionen von Malerei und Fo-tografie in Dialog. Rund 150 Exponate zeigen die verschiedenen Potentiale beider Bildmedien. So treffen Naturstudien Gustave Courbets und Johann Wilhelm Schirmers auf naturwissenschaftliche Fo-tografien wie die ersten Röntgenaufnahmen von Josef Maria Eder oder die Gedankenfotografie Louis Dargets. Eadweard Muybridges Erfindung der Chronofotografie zeigte, wie der korrekte Gang eines Pferdes aussah - und dass die Malerei zuvor über Jahrhunderte irrte. Die elegischen Aufnahmen von Heinrich Kühn oder Alfred Stieglitz nahmen eine solch malerische Qualität an, dass sie Eingang fan-den in erste Ausstellungen zur Kunstfotografie. Der Vortrag stellt die Ausstellung "Licht und Leinwand" vor und versucht, etwas von der Faszination und der Erschütterung zu vermitteln, die die Erfindung der Fotografie für die internationale Bildwelt bedeutete. Die Ausstellung ist vom 9. März bis 2. Juni 2019 in Karlsruhe zu sehen.

Kurs abgeschlossen vhs.webinar: Museum hautnah - Bucerius Kunst Forum Hamburg

(Hans Beutz Haus, ab Di., 19.3., 19.00 Uhr )

Nach 1918 etablierte sich mit der Neuen Sachlichkeit in der Malerei bzw. dem Neuen Sehen in der Fotografie eine moderne Stilrichtung, die eine sachliche und realistisch-veristische Wiedergabe anstrebte und sich so vom Expressionismus bzw. Piktorialismus abgrenzte. In der Gegenüberstellung von Ge-mälden und Fotografien aus dieser Epoche spürt die Ausstellung den Wechselbeziehungen zwischen den Medien nach. Sie untersucht dabei die Themenkomplexe Porträt - mit besonderem Fokus auf Selbstbildnis, Individualporträt, Typenbildnis und Akt -, Stadtansichten, Stillleben, Industrie und Tech-nik sowie politische Fotomontage, in der sich die gesellschaftlichen Spannungen dieser turbulenten Epoche exemplarisch verdichten. Die Ausstellung versammelt Gemälde von Otto Dix, Hannah Höch, Christian Schad, Rudolf Schlichter u. a. sowie Fotografien von Aenne Biermann, László Moholy-Nagy, Albert Renger-Patzsch, August Sander u. a. Das Webinar gibt einen Einblick in das kuratorische Konzept und einen Überblick über ausgewählte, in der Ausstellung gezeigte Werke. Die Ausstellung ist vom 9. Februar bis zum 19. Mai 2019 im Bucerius Kunst Forum in Hamburg zu sehen.
»Die Entfremdung vieler Wähler von unseren Volksparteien stellt eine existenzielle Bedrohung dar, und zugleich sind viele der veröffentlichten Lösungsvorschläge haarsträubender Unsinn!« Timo Lochocki
Die Umfragewerte der etablierten Parteien bröckeln, ihre Angebote scheinen beliebig. Im Aufschwung sind die politischen Ränder, insbesondere Rechtsaußen. Ein Rezept dagegen scheint es nicht zu geben. Der Politologe Timo Lochocki widerspricht: Dem Erstarken des Populismus lässt sich mit den Mitteln der repräsentativen Demokratie begegnen. Seine internationale Forschung ermöglicht ihm den Vergleich mit anderen westlichen Staaten (u.a. Großbritannien, Frankreich, USA, Schweden, die Niederlande). Er kommt zu verblüffenden Ergebnissen und räumt fundiert mit zahlreichen Missverständnissen auf, die die Debatte blockieren. Aus seinen wissenschaftlichen Forschungen stellt Lochocki dem ein konkretes Programm für die Renaissance der Volksparteien entgegen.
Timo Lochocki, Dr. phil, studierte Interdisziplinäre Sozialwissenschaften in Deutschland, den USA und Norwegen. 2014 promovierte er an der Humboldt Universität Berlin zu den Gründen für den Auf- und Abstieg rechtspopulistischer Parteien in Westeuropa. Er war bis zum Jahreswechsel 2017/2018 Forschungsleiter im Europaprogramm des German Marshall Fund of the United States (GMF) in Berlin, berät bundespolitische Entscheidungsträger und kommentiert europäische Parteipolitik, u. a. für die »New York Times«, »Zeitonline«, »The Economist«, »Politico Europe«.

Seite 1 von 2

Anmeldung möglich
Anmeldung möglich
fast ausgebucht
fast ausgebucht
auf Warteliste
auf Warteliste
Kurs abgeschlossen
Kurs abgeschlossen
Kurs ausgefallen
Kurs ausgefallen
Keine Anmeldung möglich
Keine Anmeldung möglich

Veranstaltungskalender

März 2019
Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So.
    1 2 3
4 5 6 7 89 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 2829 30 31

Kontakt

Volkshochschule Wilhelmshaven
Virchowstraße 29
26382 Wilhelmshaven

Tel.: 04421 16 4000
Fax: 04421 4099
E-Mail: info@vhs-whv.de

Öffnungszeiten

Montag - Donnerstag:

08:30 - 12:30 Uhr,
14:00 - 16:30 Uhr
Freitag:
08:30 - 12:30 Uhr

Download

Programmheft
Volkshochschule & Musikschule
1. Semester 2019


Verteilerstellen Wilhelmshaven, Umland

VHS
Grundbildung
ich will deutsch lernen
NDS
BBV
VHS App Logo