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"Heimatvertriebene", Diskussionsveranstaltung zu Erinnerungskultur


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Anders als die Holocaust-Erinnerung in den 1980er Jahren setzte ein breiteres gesamtgesellschaftliches Interesse am Thema Flucht und Vertreibung erst nach der Wiedervereinigung um das Jahr 2000 ein. Angestoßen wurde diese neue Erinnerungswelle vor allem durch Suchbewegungen in den Familien. Jetzt begann die 2. Generation, sich mit der Geschichte ihrer Eltern auseinanderzusetzen und entdeckte dabei, dass es ja auch ihre eigene Geschichte war.
Es versteht sich von selbst, Vorgeschichte und Ursachen historischer Phänomene einzubeziehen, und dass auch das Jahr 1945 nicht ohne das Jahr 1933 und nicht ohne das Jahr 1939 zu erklären ist, d. h. selbstverständlich steht die Vertreibung der Deutschen aus ihren angestammten Siedlungsgebieten im historischen Kontext der nationalsozialistischen Diktatur und der Massenverbrechen gegen die unter deutscher Besatzung stehenden Völker im Osten Europas. Die historische Vorgeschichte der Vertreibung der Deutschen 1945 ist komplizierter, als dass sie ausschließlich als Reaktion auf Vertreibungen und Verbrechen angesehen werden kann, die die deutsche Besatzungsmacht zwischen 1939 und 1945 zweifellos begangen hat.
Wir wollen im Rahmen dieser Veranstaltung der Frage nachgehen, wie wir an Flucht und Vertreibung im Kontext der historischen Geschehnisse erinnern können und wie die Einzelschicksale die Zeit überdauern können. Als besondere Form der Erinnerungskultur wird es hierzu eine Kunstperformance durch die Klangkünstlerin Anja Bilabel dargeboten.
Programmablauf:
19.00 Uhr Begrüßung: Manuel Ley, Konrad-Adenauer-Stiftung
Grußwort: Editha Westmann MdL, Landesbeauftrage für Heimatvertriebene und Spätaussiedler des Landes Niedersachsen
19.10 Uhr Klangtheaterstück namens "Wolfskinder"
Klangkünstlerin Anja Bilabel
20.55 Uhr Diskussionsrunde, Wie kann die Erinnerung überdauern?
21.15 Uhr Empfang
Tagungsleitung : Manuel Ley, Konrad-Adenauer-Stiftung

Kursnr.: 1253
Kosten: Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos

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Termin(e)

Mi. 11.03.2020


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