Kursangebote >> Kursbereiche >> Politik, Gesellschaft, Umwelt >> Rund um Wilhelmshaven

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Anmeldung möglich Spaziergang durch die Wilhelmshavener Geschichte

(Hans Beutz Haus, ab Di., 10.9., 17.00 Uhr )

Wilhelmshaven ist eine der wenigen deutschen Stadtgründungen des 19. Jahrhunderts. Am Anfang stand Preußens Streben nach Seemacht. Der Spaziergang startet am VHS Gebäude und führt die Teilnehmer zu wichtigen Plätzen der Wilhelmshavener Erinnerungskultur.
Bei hoher Nachfrage besteht die Möglichkeit eines Zusatztermins.

Anmeldung möglich Natur- und kulturhistorischer Spaziergang durch den Kurpark

(Außer Haus, ab Sa., 14.9., 14.00 Uhr )

Wilhelmshavens älteste Grünanlage ist Naturoase, Naherholungsgebiet und als Ort der Stadtgeschichte eng mit dem Wilhelmshavener Gründungsjahr 1869 verbunden. Umgeben von städtischer Besiedelung spiegelt er durch die Epochen das Bedürfnis, die Idee einer "Grünen Stadt am Meer" lebendig zu werden zu lassen. Der Rundgang folgt ausgehend vom Hindenburgtor, den sichtbaren und verblassten historischen Spuren des Parkgeländes, erkundet naturkundliche Besonderheiten und lässt auch Anekdotisches nicht zu kurz kommen. Ob Wurt oder Industriedenkmal, Kultur oder Artenvielfalt oder ein Abstecher in die nahegelegene Mozartstraße - Verstecktes wird sichtbar, Vertrautes neu lesbar. Ein Besuch des Alten Wasserturms an der Gökerstraße mit der Ausstellung "Spuren und Schichten" zum Stadtjubiläum sollen den Spaziergang abschließen.
Ab 1912 durch den bedeutenden Danziger Gartenbauarchitekten Leberecht Migge ausgestaltet, bietet der Rüstringer Stadtpark mit 57 ha eine weitläufige Erholungsfläche mit einer schützenswerten, lebendigen Vielfalt von Fauna und Flora. Sozialreformer Migge wollte multifunktionale "Grünlandschaften für alle Stadtbewohner" schaffen: der Arbeiter sollte der Enge seiner Lebensbedingungen in wachsenden Städten wie der neuen Garnisonsstadt am Meer entfliehen können. Seine Idee der freien Flächen für Bewegung und Sport werden bis heute genutzt, sein Gedanke einer Verbindung vom Nutzraum "Schrebergärten" und Erholungsgebiet bilden unverändert eine geistige Einheit. Wir erkunden den Park in seiner wechselvollen Geschichte, folgen dem genialen Gestaltungsgedanken des Gartenarchitekten und genießen auf dem Weg die Wohltat eines artenreichen Stadtgrüns. Der Spaziergang startet am Bootshaus führt über den Ehrenfriedhof und die ehemalige Flakstelle "Rosenhügel" und endet im Besuch des Rosariums und des Neuen Botanischen Gartens.

Anmeldung möglich Spaziergang durch die Wilhelmshavener Geschichte

(Hans Beutz Haus, ab Di., 24.9., 17.00 Uhr )

Wilhelmshaven ist eine der wenigen deutschen Stadtgründungen des 19. Jahrhunderts. Am Anfang stand Preußens Streben nach Seemacht. Der Spaziergang startet am VHS Gebäude und führt die Teilnehmer zu wichtigen Plätzen der Wilhelmshavener Erinnerungskultur.
Bei hoher Nachfrage besteht die Möglichkeit eines Zusatztermins.

Anmeldung möglich Fritz Levy. Der letzte Jude von Jever

(Hans Beutz Haus, ab Mi., 25.9., 19.00 Uhr )

Der Viehhändler Fritz Levy: - letzter Jude von Jever - geboren 1901 - aufgewachsen in Jever - Übernahme des elterlichen Betriebes nach dem Tod des Vaters Julius 1919 - Verfolgung durch die Nazis - KZ Sachsenhausen - Flucht nach China 1939 - Rückkehr nach Jever 1950 - Scheitern beim Wiederaufbau des Betriebes - schwere Depressionen in den 1960er Jahren - Wiederaufstehen in den 1970er Jahren - er nennt sich "Berufsverbrecher, Viehlosoph und Stabsdirektor" - Stadtratsmitglied 1981 - Freitod 1982. Wer war Fritz Levy? War er ein Spinner oder ein Clown? War er ein Provokateur oder ein Genie? Was hat ihn bewegt? Wie hat er gelebt? Hatte er Familie, Frau und Kinder? Warum ist er zurückgekommen nach Jever? Was hat ihn bewogen im hohen Alter für den Stadtrat zu kandidieren? Weshalb hat Levy den Freitod gewählt? Warum bewegt uns Fritz Levy immer noch? Seine Lebensthemen - Ausgrenzung, Rassismus, Flucht und Exil - sind aktueller denn je. Fritz Levy hilft dabei Stellung zu beziehen gegen Rassismus, gegen das Vergessen und für eine demokratische Gesellschaft. Hartmut Peters zeigt Fotos und Dokumente aus dem Leben von Fritz Levy und erzählt die Biographie vor dem historischen Hintergrund. Eckhard Harjes liest aus seinem Buch "Das Haus in der Schlosserstraße" und präsentiert Songs, die er über Fritz Levy und Jever geschrieben hat. Weitere Informationen: www.groeschlerhaus.eu

Anmeldung möglich Spaziergang durch die Wilhelmshavener Geschichte

(Hans Beutz Haus, ab Di., 22.10., 17.00 Uhr )

Wilhelmshaven ist eine der wenigen deutschen Stadtgründungen des 19. Jahrhunderts. Am Anfang stand Preußens Streben nach Seemacht. Der Spaziergang startet am VHS Gebäude und führt die Teilnehmer zu wichtigen Plätzen der Wilhelmshavener Erinnerungskultur.
Bei hoher Nachfrage besteht die Möglichkeit eines Zusatztermins.

Anmeldung möglich Gauleiter Carl Röver - Krankenmord in der Charité

(Hans Beutz Haus, ab Do., 7.11., 18.30 Uhr )

Wie der Gauleiter Weser-Ems in die Mühlen der NS-Euthanasie geriet
Bei Carl Röver, Gauleiter des Gau Weser-Ems und als "alter Kämpfer" Weggefährte von Adolf Hitler, zeigten sich im Mai 1942 plötzlich Symptome geistiger Verwirrung. Er begann, den Krieg in Frage zu stellen und die Parteiführung zu kritisieren. Er äußerte die Absicht, wie Rudolf Hess ein Jahr zuvor nach England zu fliehen. Das Regime kannte darauf nur eine Antwort. Am 14. Mai wird Röver von den Reichsärzten Max deCrinis und Karl Brandt aus seiner Wochenendbleibe in Ahlhorn abgeholt und in die Charité verbracht, wo er innerhalb 24 Stunden stirbt. Ingo Harms, Medizinhistoriker in Oldenburg, hat Rövers plötzlichen Tod neu bewertet. Er zeigt, wie der Gauleiter dem System "Euthanasie", für dessen Verwirklichung er als führender Nazi mitverantwortlich war, selbst zum Opfer fiel.

Anmeldung möglich Biodiversität und deren Wandel im Nationalpark Wattenmeer

(Hans Beutz Haus, ab Mo., 18.11., 18.30 Uhr )

Das Wattenmeer ist unter anderem aufgrund seiner hohen Biodiversität mit ca. 10.000 Tier und Pflanzenarten als Weltnaturerbegebiet anerkannt worden. Darüber hinaus ist das Wattenmeer der zentrale Rastplatz für ziehende Küstenvögel auf ihren Wanderungen zwischen Arktis und Afrika. Aus diesem Grund hängt auf auch der weltweite Zustand der Biodiversität vom Wattenmeer ab. Die Biodiversität in dem geologisch relativ jungen Gebiet unterliegt einem ständigen Wandel, der teilweise natürliche Ursachen hat, teilweise anthropogen bedingt ist. In dem Vortrag werden verschiedene Beispiele für die Veränderungen Biodiversität im Wattenmeer und deren Konsequenzen für das Ökosystem vor dem Hintergrund des Nationalparkgedankens vorgestellt.

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