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Kurs abgeschlossen 20 000 Jahre Geschichte zwischen Mittelmeer und Atlantik

(Hans Beutz Haus, ab Do., 8.2., 18.30 Uhr )

Der Südwesten Frankreichs ist seit jeher ein Durchzugsraum unterschiedlichster Kulturen, Völker und Ideen zwischen zwei Meeren. In diesem Vortrag werden die unterschiedlichen kulturellen Charakteristika dieser Region präsentiert. Von der roten Stadt Toulouse, über die berühmte Weinregion Bordeaux bis zu den Überresten der ersten Künstler der Menschheit im Tal der Vézère, die vor über 20 000 Jahren lebensechte Tiere an die Wände der zahlreichen Höhlen malten. Mehrere Welterben zeugen hier vom vielfältigen historischen und kulturellen Charakter der Region wie beispielsweise das mittelalterliche Albi mit seinem Bischofssitz, das spektakuläre Römer-Aquädukt Pont du Gard und die berühmte mittelalterliche Festungsstadt Carcasonne. Doch auch Sitten und Gebräuche wie die Stierkämpfe der Carmargue oder die Trüffelsuche mit dem Hund werden vorgestellt. Dieser Vortrag kann als Einstimmung auf die kulturhistorisch ausgerichtete Studienreise im Mai 2018 in den Südwesten Frankreichs dienen.

Anmeldung möglich Friesische Herrlichkeit - Lesung mit Lothar Englert

(Hans Beutz Haus, ab Di., 27.2., 19.00 Uhr )

Ostfriesland zur Mitte des 15. Jahrhunderts. Die Schlacht auf den Wilden Äckern ist Geschichte und das Geschlecht der tom Brook besiegt, aber damit endet der Streit um das Land keineswegs. Zu scharf und unversöhnlich sind die Gegensätze zwischen den künftigen Herren. Die Cirksena sind auf dem Weg nach oben, Focko Ukena kann sie nicht mehr stoppen. Im Gegenteil, er muss um sein eigenes Überleben fürchten. Der Harlinger Magnus tom Diek ist in einer Zwickmühle. Soll er weiter Handel treiben und seinen Reichtum mehren, vielleicht sogar nach Bremen gehen? Oder muss er im Land bleiben und kämpfen? Und wie entscheidet sich sein Sohn Enno? Bewahrt er das Erbe der tom Diek, oder schlägt er sich schließlich auf die Seite der Cirksena.

Anmeldung möglich Humor in der klassischen Musik

(Hans Beutz Haus, ab Fr., 2.3., 17.00 Uhr )

Was macht Musik lustig? Welche Arten von Humor finden wir in der klassischen Musik? Auf diese, nicht ganz leichten Fragen, versucht die Musikerin Halina Waloschek in ihrem Vortrag Antworten zu geben. Anhand verschiedenster Video- und Hörbeispielen werden die verwendeten Stilmittel des Humors in der Musik verdeutlicht.

Anmeldung möglich Kreativitäts- und Denkblokaden überwinden

(Hans Beutz Haus, ab Mi., 14.3., 19.00 Uhr )

Wie kann der eigene Alltag durch kreatives Denken und innovatives Handeln vielseitiger gestaltet werden? Dieser Vortrag veranschaulicht, dass wirkliche Innovation eine Form des freien organischen Wachsens und Werdens ist und nur dann möglich ist, wenn starre Denk- und Handlungsstrukturen durchbrochen werden. Wie oft wollen wir das Neue und fallen dennoch in alte Strukturen zurück? Welche Denk- und Kreativitätsbarrieren hindern uns daran neue Wege zu gehen? Wie können wir eingefahrene Denk- und Handlungskulturen wahrnehmen und verändern? Ein unterhaltsamer, interaktiver, erlebnisorientierter Vortrag für alle, die mehr Kreativität und Innovation im Leben anstreben.

Anmeldung möglich Zaungast bei der Buchmesse Leipzig 2018

(Hans Beutz Haus, ab Mi., 14.3., 18.30 Uhr )

Die Leipziger Buchmesse - dieses Jahr vom 15.-18.März - ist wie die Frankfurter Herbst-Buchmesse ein Anziehungspunkt der Großen: der großen Verlage, der großen Neuerscheinungen, der großen Namen. Aber in Leipzig steht das Gastland, dieses Jahr Rumänien, nicht so exklusiv im Mittelpunkt, sondern exemplarisch im Netzwerk der Literatur aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa, dem traditionellen Schwerpunkt der Leipziger Buchmesse. Das eröffnet viele attraktive "Themenwelten", und die Angebote verteilen sich auf verschiedene Interessen, Personengruppen und auch Veranstaltungsorte, innerhalb des Messegeländes sowie im Stadtgebiet. "Leipzig liest" ist mit 571 Leseorten "das größte Lesefest Europas: Die gesamte Stadt wird zur riesigen Lesebühne". An diesem Vorabend der Buchmesse gibt es in der VHS die Möglichkeit, sich als Zaungast zu orientieren und auf die Medienberichterstattung der nächsten Tage vorzubereiten, mit Anregungen und Austausch zu Neuerscheinungen, Themen und Informationsquellen. Der Abend ist auch eine Gelegenheit der Begegnung für die Literaturgesprächskreise, die sich sonst zu unterschiedlichen Zeiten unter dem Dach der VHS bzw. "GERADE MITTWOCHS!" in der Buchhandlung Prien treffen.

Anmeldung möglich "Künstler werden immer leben" - Leben und Werk von Egon Schiele

(Hans Beutz Haus, ab Fr., 16.3., 17.00 Uhr )

Der österreichische Maler Egon Schiele (1890 - 1918) gilt als der Bürgerschreck der klassischen Moderne. Die Gesellschaft verurteilte seinen Lebensstil als anstößig. Wegen angeblicher sexueller Übergriffe wurde er denunziert und kam sogar ins Gefängnis. Seine Kunst, anfangs noch geprägt vom dekorativen Wiener Jugendstil, wird später schonungslos expressiv. Nach seinem Tod geriet Schiele in der Kunstwelt eine Zeit lang in Vergessenheit, doch in den letzten Jahrzehnten wendet man sich seinem Leben und Werk neu zu. Heute erzielen Schieles Bilder Höchstpreise. Sein kurzes, skandalöses Leben wurde mehrfach verfilmt, seine expressive Gestik und Mimik inspirierte Popstars wie David Bowie. Schieles Bilder wirken radikal modern. Auf geheimnisvolle Weise sprechen sie persönliche Empfindungen an und rufen verborgene Phantasien und Sehnsüchte hervor.

Anmeldung möglich Auf Spurensuche: Provenienzforschung im Museum

(Hans Beutz Haus, ab Sa., 17.3., 14.00 Uhr )

Seit dem Jahr 2000 widmen sich öffentliche Museen und Sammlungen in zunehmendem Maße der Erforschung der Herkunft und Geschichte ihrer Bestände. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der Auffindung von NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kunst- und Kulturgütern, die zwischen 1933 und 1945 den Besitzer wechselten. Wie die Rekonstruktion von Objektbiografien im Zuge von Provenienzforschung vonstattengeht und welche Herausforderungen, Schwierigkeiten und Möglichkeiten sie mit sich bringt, soll im Rahmen des Workshops vorgestellt werden. Am Beispiel der Provenienzforschung am Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte Oldenburg werden Einblicke in die Anliegen und Methoden dieser noch jungen Wissenschaft vermittelt und konkrete Fälle vorgestellt. Der als Diskussionsveranstaltung konzipierte Workshop bietet die Möglichkeit, Fragen rund um das Thema zu erörtern und aktuelle Debatten aufzugreifen.

Anmeldung möglich Zu Gast bei Claude Monet - Französischer Impressionismus

(Hans Beutz Haus, ab Mi., 4.4., 19.00 Uhr )

In den späten sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts entwickelte sich in Frankreich, insbesondere in und um Paris und in der Normandie der Impressionismus als Rebellion gegen die damals vorherrschende verknöcherte Akademie- und Salon-Kunst. Ein wesentliches Prinzip dieser neuen Kunstrichtung lag in der Darstellung der flüchtigen Eindrücke von Farbe, Licht und Bewegung, die an der Oberfläche des Gegenstandes in Erscheinung treten. Dieser kunstgeschichtliche Bildervortrag stellt die wichtigsten künstlerischen Prinzipien und bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten des Impressionismus dar. Im Mittelpunkt stehen dabei das Leben und Werk, der Garten und das Haus des bedeutendsten Impressionisten Claude Monet.

Anmeldung möglich Kreativitätstechniken - Methoden zur Ideenfindung

(Hans Beutz Haus, ab Sa., 7.4., 9.00 Uhr )

In diesem Tagesseminar können Sie anhand verschiedener Kreativitätstechniken Ihre eigene Kreativität weiterentwickeln und fördern und erlernen, wie neue Ideen einfacher entwickelt werden können. Was sind die relevanten Rahmenbedingungen die Sie brauchen, um mit Spaß und ohne Stress schöpferisch tätig zu werden? Entwickeln Sie an diesem Tag Ihre ganz individuelle Strategie für mehr Kreativität im Leben.

Anmeldung möglich Die Dichter und der Krieg

(Hans Beutz Haus, ab Mi., 11.4., 19.00 Uhr )

Als 1914 der 1. Weltkrieg ausbricht, ist Deutschland und sind die deutschen Dichter (um die es hier speziell gehen wird) im Kriegstaumel. Etwa 50.000 kriegsverherrlichende Gedichte entstehen, verfasst auch von renommierten Autoren. Auch die junge Generation der meist dem Expressionismus zuzurechnenden Dichter zieht begeistert in den Krieg. Der Krieg desillusioniert die meisten schnell, wenn sie nicht früh auf dem vielzitierten "Feld der Ehre" fallen - die meisten davon erst am Anfang einer womöglich vielversprechenden Laufbahn. Stadler, Stramm, Trakl, um nur ein paar Namen zu nennen, zählen dazu. "Frühvollendet" heißt es zumeist euphemistisch. Der Krieg selbst wird in zahllosen Dichtungszeugnissen thematisiert, zumeist in der Lyrik. Erst die Nachkriegszeit wird es ermöglichen, das Erlebte zu größeren literarischen Werken zu verarbeiten. Der Abend führt in einige prägende Gestalten jener Jahre ein und macht ausschnitthaft mit ihren Werken bekannt.

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1. Semester 2018


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