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Kurs abgeschlossen Abschlusspräsentation "Wilhelmshaven für Europa"

(Hans Beutz Haus, ab Do., 1.2., 18.30 Uhr )

Seit September 2017 beschäftigen sich die Teilnehmer des Ortskonvents an mehreren Abenden mit der Zukunft Europas. Dieses politische Format begleitet den vom EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker angestoßenen "Weißbuchprozess", einem Zeitablauf zur öffentlichen Diskussion der Zukunft Europas, mit dessen Zielen und Inhalten. Das Ergebnis ist eine schriftliche Plattform, in der Wilhelmshavener ihre Zukunftsvorstellungen und ggf. Vision für ein vereintes Europa zusammentragen. Die Ergebnisse werden im Vortragsaal der Volkshochschule vorgestellt und zur Veröffentlichung und Weitergabe an Funktionäre/Gremien zur Verfügung gestellt. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Tagespresse

Kurs abgeschlossen Buchstäblich abgehängt

(Außer Haus, ab Mo., 5.2., 18.30 Uhr )

In Deutschland sind ca. 7,5 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter so genannte funktionale Analphabeten (4,4 Millionen Erwachsene mit der Erstsprache Deutsch). Sie können zwar einzelne Sätze lesen oder schreiben, nicht jedoch zusammenhängende, auch kürzere Texte wie zum Beispiel eine schriftliche Arbeitsanweisung verstehen. In der Veranstaltung erfahren Sie, wie Sie Betroffene erkennen und fördern können und welche Unterstützungsangebote existieren. Sie erhalten Einblicke in die Alphabetisierungsarbeit und infrastrukturelle Rahmenbedingungen.
Das Mehrgenerationenhaus, die Volkshochschule, das Büro für leichte Sprache, die Stadtbücherei sowie eine freie Journalistin haben das alpha-Netz Wilhelmshaven gegründet. Bund und Länder haben im Jahr 2016 die Dekade für Alphabetisierung ausgerufen. Ziel unseres Netzwerkes ist es, dass mehr Menschen in Wilhelmshaven den Mut finden, auch in späteren Lebensphasen ihre Fähigkeiten im Lesen und Schreiben zu verbessern.
Uwe Boldt ist Hafenarbeiter aus Hamburg, Kursteilnehmer eines Alphabetisierungskurses und Botschafter für Alphabetisierung
Tim Tjettmers ist VHS-Programmbereichsleiter, ehemals Projektleiter beim Bundesverband Alphabetisierung und Grunbildung

Anmeldung möglich Politischer Gesprächskreis

(Hans Beutz Haus, ab Mi., 7.2., 11.30 Uhr )

Bei politischen Talkshows dürfen Sie nicht mitdiskutieren - kommen Sie zu uns, hier ist Ihre Meinung gefragt! Die Informations- und Diskussionsveranstaltung richtet sich an alle, die sich für das Tages- und Weltgeschehen interessieren und sich austauschen möchten, ob Syrien-Konflikt, Entwicklungen in der Türkei, Brexit oder aktuelle Wahlen. Bleiben Sie am aktuellen Geschehen dran und reden Sie mit! Nicht nur im Kurs! Die Teilnehmer/innen werden zu Beginn gemeinsam über Auswahl und Reihenfolge der Themen sowie über die Art der Gruppenarbeit entscheiden. Vorausgesetzt werden keine besonderen Kenntnisse, lediglich die Lust an der Debatte und die Bereitschaft, sich mit anderen Positionen und Argumenten auseinanderzusetzen.
Rede und tue Gutes! Die Teilnehmergebühren werden an Ärzte ohne Grenzen gespendet!

Anmeldung möglich Murat Kurnaz - Fünf Jahre meines Lebens

(Hans Beutz Haus, ab Mi., 21.2., 18.30 Uhr )

Rund zehn Jahre ist es her, dass Murat Kurnaz aus der Gefangenschaft befreit wurde. Kurnaz war unter dubiosen Umständen in Pakistan verhaftet und ohne Beweise und Anklage in Guantánamo festgehalten worden. Maßgeblich beeinflusst durch das Engagement seines Anwalts, Bernhard Docke, setzte sich schließlich auch Angela Merkel für seine Freilassung ein. Nach fast fünf Jahren rechtswidriger Inhaftierung wurde Murat Kurnaz im August 2006 entlassen. Der Fall Kurnaz zeigt, wie leicht der notwendige Kampf gegen den Terror zur Verletzung fundamentaler Menschenrechte führen kann. Murat Kurnaz, der heute in Bremen lebt, wird von seiner Internierung in dem berüchtigten US-Gefangenenlager berichten - begleitet von seinem Anwalt, Bernhard Docke, der die Rolle der deutschen Politik darstellt und den Fall Kurnaz rechtlich einordnet. Der Bremer Strafverteidiger ist Mitglied im Menschenrechtsausschuss der Bundesrechtsanwaltskammer und wurde für seine Verdienste um die Befreiung von Murat Kurnaz unter anderem mit der Carl von Ossietzky-Medaille ausgezeichnet.

Anmeldung möglich Die Europäische Frage - Zusammenschluss oder Zusammenbruch

(Hans Beutz Haus, ab Mo., 26.2., 18.30 Uhr )

1922 bündelte Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi seine Ideen für eine friedliche Zukunft Europas in einem Aufsatz, der als Gründungsdokument der Paneuropa-Union gilt. Er beginnt mit der Feststellung: "Die Europäische Frage gipfelt in den drei Worten: Zusammenschluß oder Zusammenbruch!". Das Zitat ist aktueller denn je. Der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker stieß den "Weißbuchprozess" an, Emmanuel Macron fordert die Neugründung Europas und auch bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin wird derzeit um die Zukunft Europas gerungen. Frau Ulla Kalbfleisch-Kottsieper vom Team Europe wird die derzeitige Situation unter der Fragestellung "Wie können sich europäische Bürger an der Neugestaltung der Europäischen Union beteiligen?" zusammenfassen. Zugleich werden die Zukunftsvorstellungen für ein vereintes Europa des Ortkonvents "Wilhelmshaven für Europa" der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Anmeldung möglich Politischer Gesprächskreis am Abend

(Hans Beutz Haus, ab Do., 1.3., 18.00 Uhr )

Bei politischen Talkshows dürfen Sie nicht mitdiskutieren - kommen Sie zu uns, hier ist Ihre Meinung gefragt! Die Informations- und Diskussionsveranstaltung richtet sich an alle, die sich für das Tages- und Weltgeschehen interessieren und sich austauschen möchten, ob Syrien-Konflikt, Entwicklungen in der Türkei, Brexit oder aktuelle Wahlen. Bleiben Sie am aktuellen Geschehen dran und reden Sie mit! Nicht nur im Kurs! Die Teilnehmer/innen werden zu Beginn gemeinsam über Auswahl und Reihenfolge der Themen sowie über die Art der Gruppenarbeit entscheiden. Vorausgesetzt werden keine besonderen Kenntnisse, lediglich die Lust an der Debatte und die Bereitschaft, sich mit anderen Positionen und Argumenten auseinanderzusetzen.
Rede und tue Gutes! Die Teilnehmergebühren werden an Ärzte ohne Grenzen gespendet!

Anmeldung möglich Putin - Innenansichten der Macht

(Hans Beutz Haus, ab Mi., 7.3., 18.30 Uhr )

Zwei Wochen vor der Präsidentschaftswahl in Russland für die Amtszeit 2018-2024 wird Hubert Seipel über Wladimir Putin berichten. Wie wurde Wladimir Putin vom KGB-Offizier in der DDR zum mächtigsten Mann und Gestalter des neuen Russlands, das sich immer weiter von den Vorstellungen des Westens entfernt? Barack Obama stuft Wladimir Putin als eine der größten Gefahren für die Welt ein - gleich neben Ebola und den Terroristen des IS. Der russische Präsident wiederum kritisiert heftig »die Doppelmoral des Westens«. Seit den Ereignissen auf dem Maidan herrscht Dauerfrost mit guten Aussichten auf eine neue Ost-West-Eiszeit. Wie konnte es Jahrzehnte nach dem Ende der Sowjetunion wieder so weit kommen? - Hubert Seipel gelang es als einzigem westlichem Journalisten, Putin während der letzten fünf Jahre zu begleiten. Sein Buch ist die Geschichte einer gegenseitigen Entfremdung und Enttäuschung. Es gewährt tiefe Einblicke in die Motive und Vorstellungen des Wladimir Wladimirowitsch Putin.
Hubert Seipel arbeitete zunächst als Redakteur und Auslandskorrespondent für Stern und Spiegel, bevor er Anfang der neunziger Jahre zum Fernsehen wechselte. 2012 sendete die ARD Seipels Dokumentation Ich, Putin - ein Portrait. Anfang 2014 führte er das weltweit erste Fernsehinterview mit Edward Snowden. Im November 2014 interviewte er Putin zu seiner Position im Ukraine-Konflikt für die ARD.

Anmeldung möglich Politischer Gesprächskreis

(Hans Beutz Haus, ab Mi., 4.4., 11.30 Uhr )

Bei politischen Talkshows dürfen Sie nicht mitdiskutieren - kommen Sie zu uns, hier ist Ihre Meinung gefragt! Die Informations- und Diskussionsveranstaltung richtet sich an alle, die sich für das Tages- und Weltgeschehen interessieren und sich austauschen möchten, ob Syrien-Konflikt, Entwicklungen in der Türkei, Brexit oder aktuelle Wahlen. Bleiben Sie am aktuellen Geschehen dran und reden Sie mit! Nicht nur im Kurs! Die Teilnehmer/innen werden zu Beginn gemeinsam über Auswahl und Reihenfolge der Themen sowie über die Art der Gruppenarbeit entscheiden. Vorausgesetzt werden keine besonderen Kenntnisse, lediglich die Lust an der Debatte und die Bereitschaft, sich mit anderen Positionen und Argumenten auseinanderzusetzen.
Rede und tue Gutes! Die Teilnehmergebühren werden an Ärzte ohne Grenzen gespendet!

Anmeldung möglich Was will die AfD? Eine Partei verändert Deutschland.

(Hans Beutz Haus, ab Do., 5.4., 18.30 Uhr )

Es gibt kaum einen Journalisten, der die AfD und ihr Umfeld so gut kennt wie Justus Bender. Der für die Partei zuständige Politikredakteur der FAZ begleitet sie seit 2013 mit investigativen Recherchen zu innerparteilichen Querelen und radikalen Tendenzen. Er beschreibt das Spitzenpersonal der Partei und damit zugleich die wichtigsten Repräsentanten der verschiedenen Flügel und Strömungen - ihre Positionen, ihre Machtkämpfe. Vor allem aber untersucht er, wie diese Partei unser Land verändert.
Der Aufstieg der AfD verändert nicht nur die politischen Kräfteverhältnisse in Deutschland - er droht das Land zu spalten, und die traditionellen Parteien suchen verzweifelt nach einer Antwort, um den Siegeszug zu stoppen. Justus Bender, politischer Redakteur der FAZ, begleitet die AfD seit ihrer Gründung 2013 mit investigativen Recherchen, er führte Hunderte Interviews mit ranghohen Funktionären der Partei, er kennt alle relevanten Akteure aus zahllosen persönlichen Begegnungen. In diesem Buch zeichnet er ein Porträt der Partei aus nächster Nähe: Was will die AfD eigentlich und wie sähe Deutschland aus, wenn sie an der Macht wäre?

Anmeldung möglich Die makedonische Frage und der Kulturkampf um Makedonien

(Hans Beutz Haus, ab Mi., 25.4., 18.30 Uhr )

Die makedonische Frage und der damit verbundene Kulturkampf um Makedonien sind bis heute ein wahrnehmbares Phänomen in der betroffenen Region, deren Namensgeber die heute nicht mehr existierenden antiken Makedonier waren. Allerdings haben die heutige Region Makedonien und ihre Einwohner weder ethnisch noch geografisch viel mit dem antiken Makedonien gemeinsam. Die Definition des heutigen Makedoniens hat sehr viel mehr mit der sogenannten makedonischen Frage zu tun. Sie betraf das Schicksal der christlichen, nicht-türkischen Bevölkerung im Osmanischen Reich auf dem Balkan außerhalb der sich im 19. Jahrhundert bildenden Staaten Bulgarien, Griechenland und Serbien. Die drei letztgenannten Staaten führen seitdem einen Kampf um die kulturelle Deutungshoheit über Makedonien. Anstelle der serbischen Partei trat besonders ab dem Jahr 1943 eine selbstständige makedonische Partei, deren Eigenständigkeit und Identität bis heute in der betroffenen Region umstritten sind. Auf dem Themenkomplex "Makedonien" geht der Vortrag von Andreas Schwarz ein, welcher selbst persönliche Beziehungen zu Makedonien pflegt. Weitere Infos unter: http://pelagon.de

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